| anmelden |
News
| ARCHIMEDES | Der Planet Mars | Hintergrund |
Dokumente
| Mars Society |
Impressum
|

Im der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wird nun allerdings berichtet, dass diese Ergebnisse und damit auch die Schlussfolgerungen zweifelhaft sind. Kevin Zahnle vom Ames Research Center der NASA hat die Ergebnisse genauer angeschaut. Die gemessenen Konzentrationen von nur 70 Teilchen pro Milliarde sind hart an der Genauigkeitsgrenze des Spekrometers von „Mars Express“; die Linien im Spektrum können nicht präzise Wellenlängen zugeordnet werden. Auch bei der Auswertung der Daten aus Hawaii wurden möglicherweise Fehler gemacht. Um die Linien des irdischen von denen des marsianischen Methans zu trennen wurden die Messungen zu Zeitpunkten vorgenommen, in denen sich der Mars schnell von der Erde entfernte oder sich ihr näherte. Zahnle vermutet, dass irrtümlich die Linien von irdischem Methan aus dem Kohlenstoffisotop C-13 für die durch den Doppler-Effekt verschobenen Methan-Linien vom Mars gehalten wurde.
Jedenfalls ist die Extrapolation von verrauschten Spektren bis hin zu Leben auf dem Mars zu gewagt. Vielleicht wird Curiosity hier Licht ins Dunkel bringen. Bleiben wir also neugierig.
| Kommentare | ||
|---|---|---|
| Kommentar schreiben: | ||