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Der am 26. November 2011 mit einer Atlas V Rakete von Cape Canaveral gestartete Marsrover ist laut NASA etwa so groß ist wie ein kleiner SUV und soll im August auf unserem äußeren Nachbarplaneten mit dem neuen Skycranekonzept landen.
Das 900 kg schwere Marsauto hat unter zehn wissenschaftlichen Instrumenten auch das Radiation Assessment Center (RAD) mit an Bord. Das RAD ist ein Messgerät, welches von der Sonne, von Supernovas oder von anderen Quellen ausgehende hochenenergetische Atome und subatomare Teilchen registrieren kann. Das RAD soll nicht nur die an der Marsoberfläche ankommende Strahung messen, sondern wurde jetzt eingeschaltet, um während der Reise zum Mars, die im Weltraum vorkommende Strahlung und deren Auswirkungen auf das Raumfahrzeug zu untersuchen. Das Augenmerk liegt laut dem leitenden Wissenschaftler des Instruments Don Hassler auf der Untersuchung der Wechselwirkung der Teilchen mit der Struktur des Raumfahrzeugs. Da sich das Instrument sehr tief in dem Raumfahrzeug befindet, wird man die aus der Struktur herausgeschlagene Sekundärstrahlung messen können. Diese Strahlung könnte später einmal für die Marsastronauten gefährlicher werden als die dort ankommende Primärstrahlung.
Frühere Strahlungsmessungen im Weltraum fanden nahe an der Oberfläche des Fahrzeuges statt und maßen quasi nur die Primärstrahlung aus den genannten Quellen. Das RAD ist jedoch im Inneren des Rovers durch andere Bauteile und durch das Hitzeschutzschild für den Wiedereintritt vor der direkten Strahlung abgeschirmt.
Mit dem Start der Messungen von RAD beginnt eine spannende wissenschafliche Mission, die Aufschluss darüber geben soll, ob auf dem Mars einmal Leben möglich war oder vielleicht sogar noch existiert. Laut dem Direktor der Mission Doug McCuistion werden seine Erkenntnisse alle zukünftigen bemannten und robotischen Missionen zum Mars beeinflussen.
Bleiben wir Neugierig.
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