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* News: MIRIAM ist sicher auf dem ESRANGE Startplatz in Kiruna angekommen
Autor: Christian Ziach | Hinzugefügt: 16.10.2008 - 21:07

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ARCHIMEDES Nachdem das ARCHIMEDES Space Flight Operation Team gestern vergeblich auf die Ankunft der Transportkiste mit MIRIAM und der Nutzlastspitze gewartet und die Zeit mit dem Aktualisieren von Testprozeduren für die kommenden Tage verbracht hat, wurde die Geduld des Teams heute mit dem Eintreffen der Ladung belohnt.

Funktionstest der MIRIAM Flugeinheit (v.l.n.r.): Ground Service System, Camera Module, Service Module mit MIRIAM Balloneinheit
Bild Mars Society Deutschland e.V.
Nutlastspitze der REXUS-4 Rakete
Bild Mars Society Deutschland e.V.

Bereits vor dem morgendlichen Meeting aller Kampagnenteilnehmer, verbreite sich die frohe Botschaft, dass die Kiste mit MIRIAM und der Nutzlastspitze endlich auf der ESRANGE angekommen ist.

Die Konsequenzen dieser verspäteten Lieferung und der sich daraus ergebenden Verzögerung auf die noch durchzuführenden Tests, wurden ausführlich während des Meetings besprochen und resultieren in einer Verschiebung des ersten Startversuchs von Dienstag auf Mittwoch kommende Woche.

Es wurde von allen Teilnehmern die Auffassung geteilt, dass man nichts zu lasten des Missionserfolgs überstürzen möchte nur um den ursprünglichen Starttag einzuhalten, sondern sich die erforderliche Zeit zum Testen nehmen will.

Nach diesem Meeting fand noch eine teaminterne Koordinierungsbesprechung statt, bei der der Tagesablauf und die zu erledigenden Aufgaben besprochen wurden. Im Anschluss daran haben zwei Teammitglieder weitere Installationsarbeiten an der Bodenkontrollstation vorgenommen, während der Rest des Teams mit dem Auspacken und dem Untersuchen von MIRIAM auf Transportschäden, beschäftigt war.

Die Sichtung der MIRIAM Flugkonfiguration, sowie ein erster Test der elektrischen Systeme hat keinen Hinweis auf etwaige Transportschäden ergeben, was zur Erleichterung aller im Team beigetragen hat. Auf Grund der Tatsache, dass sich die Batterien der Flugkonfiguration während des Transport abkühlt haben, wird das Team mit weiteren Tests am morgigen Tag fortfahren, wenn die Batterien Raumtemperatur angenommen haben und sich so besser laden lassen, um so die optimale Leistung zu liefern. Darüber hinaus steht ein erster Kommunikationstest zwischen der Bodenkontrollstation und der Flugkonfiguration auf dem Plan.


 
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