MIRIAM2 Missionsprofil
Miriam 2 Missionsablauf (anklicken für Gesamtansicht)
Das Miriam Ballonteam mit dem fertiggestellten Miriam 2 Ballon
Verschiedene Phasen der Miriam 2 Ballonentwicklung
Test des Ballons in der Thermal Vakuum Kammer der IABG
A310 Zero-G
Der Airbus A310 "Zero-G" im Steigflug
Parabelflugteam2017
Die MIRIAM2 Parabelflugteam der MSD hinter dem Testrig (anklicken für volle Ansicht)
Testrig mit Sponsoren Parabelflug 2017
Testrig mit Sponsoren Parabelflug 2017
50 Jahre seit der ersten Apollo Mondmission
Die Mars Simulations Station MDRS der Mars Society in UTAH, USA

MDRS - Ankunft einer neuen "Besatzung"

MDRS bei Nacht

von Tanja Lehmann (Kommentare: 0)

Neue Website mit Raumfahrt-Veranstaltungskalender

Auf der Seite des Space-Jahrbuchs vom VFR gibt es eine neue Seite mit einem Raumfahrt-Veranstaltungskalender. Gerne können dem Website-Betreiber auch weitere Veranstaltungen gemeldet werden.

Link zur Seite: Raumfahrt-Veranstaltungskalender

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von Tanja Lehmann (Kommentare: 0)

ESA erforscht neue Wege, um in den Mars-Orbit einzuschwenken

Auf der ESA Website gibt es einen interessanten Artikel über Aerobraking, um einen Mars-Orbit zu erreichen (englisch):

https://www.esa.int/Enabling_Support/Preparing_for_the_Future/Discovery_and_Preparation/ESA_explores_bold_new_approach_to_Mars_orbit

Das würde sicherlich super zum ARCHIMEDES-Projekt der Mars Society passen. Wir bleiben auf jeden Fall dran!

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von Tanja Lehmann (Kommentare: 0)

Frohe Weihnachten 2023

Quelle: https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2020/04/20201217_weihnachtsgruesse-vom-mars

 

Die Mars Society Deutschland möchte sich zum Jahresausklang auf diesem Weg bei allen Mitgliedern, Freunden und Förderern für das Interesse an unserer Arbeit und die Unterstützung bedanken!

 

Zentrales Ereignis des Jahres 2023 war die Neuregelung der Zusammenarbeit der MSD mit der DLR-MORABA. Der Flugtest MIRIAM-2 wird zu einer eigenständigen Mission und ist nicht mehr auf einen „Mitfluggelegenheit“ angewiesen. Wie haben hier (Neuer Starttermin für MIRIAM-2) ausführlich darüber berichtet.

Dabei wurde auch bereits ein konkreter Starttermin, nämlich der 5. Mai 2025, vereinbart.

 

Damit haben die Vorbereitungen für MIRIAM-2 bei allen Aktivitäten der MSD absolute Priorität!

Der Flugballon ist fertig und sicher eingelagert. Die Haltbarkeit des Ballonmaterials und der Schweißnähte wird anhand von von Materialproben geprüft. Die Arbeiten am MIRIAM-Spacecraft sind weitgehend im Plan. Die meisten Komponenten sind fertig und wurden bereits getestet.

Wir werden auf unserer Website regelmäßig über den Stand informieren.

 

Leider hat sich die globale politische Situation in diesem Jahr nicht zum Besseren verändert. Nach wie vor ist eine wirklich internationale Zusammenarbeit in der Raumfahrt nicht möglich. Die letzte verbliebene Kooperation zwischen Russland, Europa und den USA ist der gemeinsame Betrieb der ISS, die damit ihrem Namen als „International Space Station“ gerecht wird.

 

Aber wir hoffen, dass es nicht auf Dauer bei dieser Ausnahme bleibt. Natürlich setzt eine stabile und erfolgreiche Kooperation im Weltraum auch eine friedliche internationale Partnerschaft auf der Erde voraus. Und das würde allen Menschen zugutekommen!

 

Vielleicht wird dann der Flug zum Mars die gemeinsame Mission, die die Nationen der Erde nicht nur im Weltraum sondern auch auf der Erde vereint!

 

In diesem Sinne wünscht die Mars Society Deutschland allen ihren Mitgliedern und Freunden Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr 2024!

 

Merry Christmas and a happy New Year 2024 to all members and friends of the Mars Society Germany!

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von Tanja Lehmann (Kommentare: 0)

Vorankündigung IFR Jahrestagung 2024

Die nächste Jahrestagung des IFR (Internationaler Förderkreis für Raumfahrt e.V.) wird am 27.04.2024 in Köln-Porz im Envihab des DLR stattfinden. Das Programm wird voraussichtlich im Januar oder Februar auf www.ifr.space veröffentlicht.

Es wird ähnlich sein wie das Programm der Jahrestagung 2023.

Ob in den Vorträgen auch das Thema Mars angesprochen werden wird, ist leider nicht bekannt...

Aber allein schon die Örtlichkeit dürfte sehr interessant sein. Eventuell wird es am Vortag - wie bereits für 2023 geplant - die Möglichkeit einer Besichtigung des Envihab und des Europäischen Astronautenzentrums geben.

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von Tanja Lehmann (Kommentare: 0)

Raumfahrt-Preis „Silberner Meridian 2023“ verliehen

Eine Verleihungsinitiative europäischer Raumfahrtvereine und -freunde verleiht seit 2018 alljährlich den Raumfahrtpreis „Silberner Meridian“. In diesem Jahr wurde der Preis an den Vorstandsreferenten und früheren Missionsleiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. Volker Schmid und an den Raumfahrtjournalisten und -autor Eugen Reichl vergeben.

Der Preis kann laut der Verleihungsinitiative an Einzelpersönlichkeiten, Gruppen oder Initiativen vergeben werden, die sich in besonderem Maße um die Darstellung der
Faszination Raumfahrt verdient gemacht haben.

Der Sekretär der Verleihungsinitiative Andreas Drexler verwies in der Laudatio für die Preisträger auf die große Bedeutung der Raumfahrt als ein unverzichtbares Technologiefeld für eine zukunftsorientierte und -fähige Volkswirtschaft und als Metapher für den Aufbruch junger Menschen zu neuen Zielen und zur Überwindung von Grenzen.

Volker Schmid war während der Missionen von Alexander Gerst und Matthias Maurer für die interessierte Öffentlichkeit eine wichtige Stimme der deutschen und europäischen Raumfahrt. Eugen Reichl hat bereits 27 Bücher zu Themen der Raumfahrt veröffentlicht und informiert die Öffentlichkeit zeitnah und präzise über Raumfahrtereignisse rund um die Welt.


Die öffentliche Preisverleihung fand anlässlich der Tage der Raumfahrt am 2. Dezember 2023 in Neubrandenburg statt.

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von Tanja Lehmann (Kommentare: 0)

Mars Express ist gerettet und wird verlängert

Liebe Freunde der Marsforschung,

 

es ist geschafft: die Mission Mars Express wird verlängert.

Vielen Dank für eure Unterstützung!

 

Siehe auch Meldung hier: Mars Express extension

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von Tanja Lehmann (Kommentare: 0)

Neuer Starttermin für MIRIAM-2

Wie wir im Dezember 2022 berichteten, haben Änderungen in der Flugplanung der MORABA (Mobile Raketenbasis) des DLR zu einer Startverschiebung für MIRIAM-2 geführt. Der ursprünglich für Herbst 2023 vorgesehene Termin konnte aus verschiedenen Gründen nicht mehr eingehalten werden.

 

Bei der erforderlichen neuen Abstimmung der Mars Society Deutschland (MSD) mit dem DLR wurde die Zusammenarbeit bei den Flugexperimenten neu vereinbart.

 

Die DLR-MORABA ist seit Beginn von ARCHIMEDES/MIRIAM Projektpartner der MSD.

Ihr Beitrag bestand jeweils in der kostenlosen Mitfluggelegenheit für MSD-Flugexperimente auf einer Höhenforschungsrakete. Auf diese Weise wurden bereits 2006 REGINA und 2008 MIRIAM-1 in den Weltraum gebracht.

Naturgemäß konnten diese Flüge nicht allein auf die Experimente der MSD abgestimmt werden, sondern mussten dabei auch die Notwendigkeiten der anderen mitgeführten Nutzlasten berücksichtigen. Um diesen Nachteil für die deutlich komplexere Mission MIRIAM-2 zu vermeiden, war zunächst geplant, MIRIAM-2 beim Testflug einer neuen Raketenkombination anstatt eines Dummies als echte und einzige Nutzlast zu transportieren.

Aber da auch bei dieser Vorgehensweise der Test des Trägers die wesentlichen Missionsparameter bestimmt, wäre es nicht möglich gewesen, den Flug optimal auf MIRIAM-2 abzustimmen. Zudem wurden die Termine für geeignete Raketentests zunehmend unkalkulierbar.

 

Schließlich wurde das Konzept einer reinen Mitfluggelegenheit grundsätzlich in Frage gestellt.

 

Aus den Überlegungen zu den erforderlichen Parametern für einen erfolgreichen Testflug von MIRIAM-2 ergaben sich schließlich die Forderungen für eine „maßgeschneiderte“ Mission, die dem DLR mit der Bitte um eine entsprechendes Angebot vorgelegt wurden.

 

Da die Durchführung des Flugexperiments jetzt nicht mehr „kostenneutral“ ist, wurden gleichzeitig Anträge auf eine entsprechende finanzielle Förderung gestellt. Diese Anträge gelten als so aussichtsreich, dass mit der MORABA bereits ein konkret möglicher Starttermin für den 5. Mai 2025 ins Auge gefasst wurde. Als Träger soll voraussichtliche eine „Black Brant“-Höhenforschungsrakete verwendet werden.

 

Der längere Zeitraum bis zum Start wird von der MSD für zusätzliche Tests und zur Optimierung der bereits angefertigten Hardware und Software genutzt.

 

Derzeit ist z.B. das Kaltgassystem von MIRIAM-2 zum Assembly, Integration und Test (AIT) beim DLR-Institut für Raumfahrtantriebe in Lampoldshausen, die Antennen vom UHF Transmitter und Beacon warten auf einen Termin für den Vibrationstest im Raumfahrtestzentrum der IABG mbH in Ottobrunn bei München und das Camera Modul Spacecraft (CMS) ist ebenfalls bei der Firma etforge GmbH in Rheine zum AIT.

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von Tanja Lehmann (Kommentare: 0)

Helft uns, MEX zu retten!

Liebe Freunde der Marsforschung,

 

die Mars Express Community bittet euch um Unterstützung!

Auf einer Konferenz vom 7.-8. März wird das ESA-Komitee für Wissenschaftsprogramme sich für oder gegen eine finale Verlängerung der

MIssion Mars Express (MEx) entscheiden.

 

 

MEx war die erste Planetensonde der ESA und befindet sich seit 25. Dezember 2003, also seit fast zwanzig (!) Jahren, im Marsorbit.

Die Mission ist sehr erfolgreich und hat zahlreiche bedeutdende Erkenntnisse über den Mars erbracht.

MEx ist laut ESA immer noch in einwandfreien Zustand und könnte nicht nur bereits begonnene (z. B. kartografische)  Aufgaben abschliessen,

sondern auch zur Unterstützung anderer laufender oder zukünftiger Marsmissionen dienen.

 

Für eine Beendigung dieser Mission könnte es damit allenfalls finanzielle Gründe geben und das wäre ein großer Verlust für die Marsforschung!

 

Falls Sie die MEx Community bei der Verlängerung dieser wichtigen Mission unterstützen möchten, müssen sie nur diesen Link öffnen

und sich möglichst bald in die Liste eintragen. Jede Stimme zählt!

 

Unterstützerliste

 

Vielen Dank!

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von Tanja Lehmann (Kommentare: 0)

Frohe Weihnachten und Jahresrückblick 2022

Die Mars Society Deutschland möchte sich zum Jahresausklang auf diesem Weg bei allen Mitgliedern, Freunden und Förderern für das Interesse an unserer Arbeit und die Unterstützung bedanken!

 

Das Jahr 2022 war bei der MSD weniger von spektakulären Tests geprägt, sondern vielmehr durch die kontinuierliche Weiterarbeit an der Flugvorbereitung für MIRIAM-2. Der Flugballon ist fertig und die Arbeiten am MIRIAM-Spacecraft sind weitgehend im Plan. Einzelne Komponenten wurden bereits getestet.

 

Leider haben Änderungen in der Flugplanung des DLR dazu geführt, dass MIRIAM-2 auf eine andere Trägerrakete umgebucht werden muss. Damit kann der bis noch vor kurzem für Herbst 2023 vereinbarte Starttermin voraussichtlich nicht gehalten werden. Die MSD stimmt sich mit dem DLR neu ab und prüft weitere Optionen.

 

Im vergangenen Jahr haben sich die Kontakte zur ESA intensiviert. Die ESA forscht auch an Wiedereintrittstechnologien und ist deshalb an MIRIAM und dem Konzept für ARCHIMEDES interessiert. So hat die MSD virtuell mit einem entsprechenden Vortrag am ESA-Workshop „M2M-Moving to Mars: 2022 on Technology Development for Mars Human Exploration“ am 17-18. November, teilgenommen. Ein verstärkte Förderung des Projekts durch die ESA erscheint aktuell durchaus möglich.

 

2022 wurde auch die Marsforschung vom russischen Angriffskrieg auf die Ukraine massiv beeinträchtigt:

In diesem Jahr hatte sich, wie alle zwei Jahre, ein „Startfenster“ zum Mars geöffnet und im September sollte der erste europäische Marsrover „Rosalind Franklin“, ein Teil der europäisch-russischen Mission „Exomars“, auf einer russischen Trägerrakete starten und mit einem russischen Landemodul auf der Marsoberfläche gebracht werden. Unter den aktuellen Umständen ist diese Mission so aber nicht mehr möglich!

 

Aufgrund des Ukrainekrieges wurden, mit Ausnahme der ISS, praktisch alle Kooperationen zwischen Russland, Europa und den USA aufgekündigt und die mittel- bis langfristigen Folgen für die Zukunft der internationalen Zusammenarbeit bei der Raumfahrt sind noch gar nicht abzusehen.

 

Wir können nur hoffen, dass die Welt zu Frieden und Partnerschaft zurückfindet und die Raumfahrt wieder ihre Rolle als Musterbeispiel für internationale friedliche Kooperation übernehmen kann. Raumfahrt stand - und steht trotz allem immer noch - für Völkerverständigung, weltweite Zusammenarbeit und gemeinsame Forschung zum Nutzen der gesamten Menschheit!

 

In diesem Sinne wünscht die Mars Society Deutschland allen ihren Mitgliedern und Freunden Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr 2023!

 

Merry Christmas and a happy New Year 2023 to all members and friends of the Mars Society Germany!

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von Tanja Lehmann (Kommentare: 0)

MSD Teilnahme an Moving to Mars Workshop der ESA

Die Mars Society Deutschland hat am 17. und 18.11.2022 am "Moving to Mars: 2022 International Workshop on Technology, Development for Mars Human Exploration" teilgenommen.

Der Workshop fand in Montreal im Concordia University Conference Centre statt und war mitorganisiert von der ESA und der Mars Society Kanada. Er war hybrid organisiert, ungefähr die Hälfte der Anwesenden war online zugeschaltet, u.a. auch Mitglieder der Mars Society Deutschland.

Tanja Lehmann von der MSD hielt am 2. Tag einen Vortrag zum Status von MIRIAM-2.

Hier kann man die Timeline nachlesen und auch einige der Präsentationen herunterladen: Programm M2M Workshop

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Warum das ATV nicht weiterhin zur Versorgung der ISS eingesetzt wird

Auf den ersten Blick scheint das ATV mit seiner Transportleistung von etwa 11 t zur ISS der ideale Partner für Transport zur ISS zu sein im Vergleich mit der russischen Progress (etwa 2.5 t Nutzlast) und DRAGON von Space X (etwa 3 t Nutzlast).

Mit dem 5. und letzten ATV zur Versorgung der ISS mit Treibstoff, Nahrung und wissenschaftlichen Experimenten endete das ATV Programm trotzdem. Warum?

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Was haben das ATV 5 und MIRIAM-2 gemeinsam?

Anlässlich des Raumflugs des 5. und letzten ATV (Automated Transfer Vehicle) zur Versorgung der ISS hatte ESA das ATV mit Kameras und Sensoren ausgerüstet, um die beim Eintritt in die Erdatmosphäre auftretenden Effekte durch die Erhitzung aufzuzeichnen und zur Erde zu übertragen. Solche Daten gab es bisher noch nicht, sind aber von großem wissenschaftlichen Interesse.

Eintritt des Ballons in die Erdatmosphäre im Rahmen der für 2016 geplante MIRIAM-2 Mission

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Parabelflug zur Miriam2-Ballonerprobung im November 2015- noch zwei Mitflugplätze zu vergeben!

Test eines früheren Entwicklungsmodells des Ballon-Auswurfsystems während einer Parabelflug-Kampagne 2005

Ziel des geplanten Parabelflugs ist die Erprobung des Systems zur Ballonentfaltung im Rahmen des ARCHIMEDES / MIRIAM-2 Programms der Mars Society Deutschland. In Änderung der ursprünglichen Planung (siehe hier) sollen diese Flüge nun im November 2015 stattfinden. Dadurch bieten sich wieder zwei Mitfluggelegenheiten, zu denen sich Bewerber bei Tanja Lehmann anmelden könne... Weiterlesen …

V-ERAS 1: Bericht über die Virtual Reality Mars Simulationsmission

V-ERAS 1 ist eine Virtual Reality Mars-Simulations Mission auf der  Mars-Simulationsstation ERAS der Mars Society Italien.

ERAS ist die erste europäische Mars Simulations Station neben den Stationen MDRS und FMARS der US Mars Society und dient der Simulation ergonomischer, operationeller und Umgebungsbedingungen, wie sie auf dem Mars zu erwarten sind.

Ziel der V-ERAS 1 Mission war die Simulation einer Reihe von Bedingungen,... Weiterlesen …

Mars Habitate mit 3D-Druckern drucken ist keine Utopie!

Die ESA berichtet über ein Zukunftsprojekt, das über den Bau von großzügigen und strahlungsresistenten Habitaten auf Mond und Mars mit Hilfe von Druckrobotern ganz neue Perspektiven eröffnet. Die ESA hat hierzu ein Video von einer animierten Simulationveröffentlicht (die Bilder dieses Artikels stammen aus der Simulation). Die Idee, mithilfe eines 3D-Druckroboters ein recht großzügig bemessenes Habitat auf Mond oder Mars zustande zu bringen, ist nicht so utopisch, wie es auf den e... Weiterlesen …

Auf zu Mond und Mars-was man dazu wissen sollte

Am 28. Dezember war der „Aufmacher“ auf der Titelseite des Berliner TAGESSPIEGEL der Raumfahrt gewidmet. Die wöchentlich gestellte „Sonntagsfrage“ war diesmal „Was suchen wir hier?“ und wurde gleich begründet mit der Anmerkung „Mond und Mars sind attraktiver denn je“. In einem zweiseitigen Artikel des Autors Rainer Kayser im Hauptteil der Zeitung wurden dann alle Fragen angeschnitten, die in diesem Zusammenhang für interessierte Laien -und nicht nur für die- von ... Weiterlesen …

Deutsche Teilnehmerin an der MDRS Mission 142 berichtet in der ZEIT über ihre Erlebnisse während der Mission

Wir berichteten über die Teilnahme der deutschen Wissenschaftlerin Dr. Christiane Heinicke and der MDRS Mission 142 der Mars Society als Bordingenieur und stellvertretender Kommandant. Die Mission dient als Vorbereitung für die geplante einjährige Mars Simulations Mission FMARS 365 in der Arktis. Jetzt ist ein Bericht von ihr über die MDRS Mission in der ZEIT erschienen, der Weiterlesen …

ORION Kapsel erfolgreich getestet

Heute um 12:05 GMT ist das für bemannte Missionen von Lockheed Martin für NASA entwickelte Raumfahrzeug ORION zum erstenmal in denWeltraum gestartet und danach wohlbehalten im Ozean gelandet. Dabei erreichte ORION eine Höhe von 4500 km, also 10x weiter von der Erde entfernt als die ISS. Dadurch erreichte ORION eine Eintrittsgeschwindigkeit -und damit thermische Belastung- ähnlich der bei einer Rückkehr von Mond oder Mars auftretenden. Die gesamte Mission dauerte 4.5 Stunden.

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Deutsche Wissenschaftlerin in engerer Auswahl für einjährige Mars Simulations Mission in der Arktis

Die Mars Society plant eine einjährige Mars Simulations Mission auf ihrer Station FMARS auf Devon Islands in der Arktis nahe dem Polarkreis (siehe auch  hier), an der möglicherweise auch ein deutsche Wissenschaftlerin teilnehmen wird. Auf FMARS sollen unter marsähnlichen Lebens-, Wohn- und Umgebungsbedingungen ein Jahr lang das tägliche Leben und wissenschaftliche Tätigkeiten simuliert werden, wie sie auch später auf dem Mars zu erwarten sind.

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ESA Ministerrat entscheidet über Zukunft der europäischen Träger

Der ESA Ministerrat, das höchste über ESA Projekte entscheidenden Gremium, hat am 1.Dezember über die Zukunft der europäischen Träger entschieden und das Bestmögliche aus den verschiedenen Aspekten, Vor- und Nachteilen gemacht über das „Dilemma“ einer solchen Entscheidung). Aus den in der „Resolution“ recht verklausuliert niedergelegten Ergebnissen der Konferenz (siehe hier das von ESA veröffentlichte Original der Resolution) kann man entnehmen, dass weitreichende En... Weiterlesen …