MIRIAM2 Missionsprofil
Miriam 2 Missionsablauf (anklicken für Gesamtansicht)
Das Miriam Ballonteam mit dem fertiggestellten Miriam 2 Ballon
Verschiedene Phasen der Miriam 2 Ballonentwicklung
Test des Ballons in der Thermal Vakuum Kammer der IABG
A310 Zero-G
Der Airbus A310 "Zero-G" im Steigflug
Parabelflugteam2017
Die MIRIAM2 Parabelflugteam der MSD hinter dem Testrig (anklicken für volle Ansicht)
Testrig mit Sponsoren Parabelflug 2017
Testrig mit Sponsoren Parabelflug 2017
50 Jahre seit der ersten Apollo Mondmission
Die Mars Simulations Station MDRS der Mars Society in UTAH, USA

MDRS - Ankunft einer neuen "Besatzung"

MDRS bei Nacht

von Jürgen Herholz (Kommentare: 0)

Der MIRIAM-2 Parabelflugtest rückt näher!

Der A-310 Airbus von NOVESPACE

Die von der Firma NOVESPACE durchgeführten Parabelflüge auf dem A-310 Airbus werden minutiös vorbereitet, um einen Erfolg der während der Flüge durchgeführten Schwerelosigkeits-Experimente sicherzustellen. Dazu werden sogenannte „Workshops“ einige Zeit vor jedem Flugtest von NOVESPACE organisiert, bei denen die Durchführung der einzelnen Experimente im Einzelnen besprochen und die Abläufe genau festgelegt werden. Für den Test des Ballon-Auswurf- und Entfaltungssystem von MIRIAM-2 ist ein solche Vorbereitung besonders wichtig, da nur ein einziger Versuch möglich ist -der Ballon kann nach dem Ausstoss nicht wieder an Bord gefaltet und im Ballonbehälter verstaut werden. Außerdem müsste das „cable-cutter“ System zur Auslösung des Ballonausstosses erneuert werden, was nur in der Werkstatt möglich ist. Es muss also alles beim ersten Versuch funktionieren.

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Wasser auf dem Mars-Beweis von Leben oder doch nicht?

Mars 3-D „Landschaft“ in Falschfarben mit deutlich sichtbaren Fliessrinnen

Am 28. September 2015 veröffentlichte NASA ihre mit viel Publicity angekündigten Neuigkeiten zum Mars. Alle am Mars Interessierten Laien und Experten hatten vermutet, dass die NASA neue Erkenntnisse zur Existenz von Leben auf dem Mars gefunden hätte. Das war zwar nicht direkt der Fall, aber immerhin hatten Auswertungen von Photos der High Rise Camera an Bord des bereits 2005 gestartete Mars Reconnaisance Orbiter zusammen mit Auswertungen von Messungen der verschiedenen Mars Roboter NASA dazu geführt zu verkünden dass

  • die auf dem Mars zu beobachtenden Fliessrinnen von Wasser stammen
  • salzhaltiges Wasser zumindest daran beteiligt war
  • vor langer Zeit (vor Milliarden von Jahren) einmal weite Teile das Mars von Wasser bedeckt waren

Was bedeutet das für das Vorhandensein von Leben auf dem Mars?

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Erfolgreicher Test des MIRIAM2 Ballon-Auswurfsystems

MIRIAM-2 Teammitglied Tanja Lehmann beim Auslösen des Ballon-Auswurfmechanismus

Das MIRIAM-2 Ballonauswurfsystem, dass für den Transport des vier Meter großen MIRIAM-2 Ballons im verpackten Zustand an Bord einer Rakete ins All und dessen anschließende Entfaltung zuständig ist, wurde an der Universität der Bundeswehr, dem Partner der MSD, im September fertiggestellt und anschließend einem Funktionstest unterzogen, erst einmal noch ohne den Ballon, der für den Test durch einen Dummy simuliert wurde. Der Test wurde vom MIRIAM-2 Team auf Video aufgenommen und kann hier als mp4 Datei heruntergeladen werden.

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Das AMADEE 15 Mars-Simulations Projekt des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF)

Während die MSD sich mit dem für Anfang 2017 geplanten Weltraum-Start von MIRIAM2 auf die wissenschaftliche Marsballon Mission ARCHIMEDES vorbereitet, engagieren sich unsere österreichischen Nachbarn sehr aktiv bei der Vorbereitung zukünftiger bemannter Marsmissionen mit der Entwicklung von Hardware, Simulationssoftware, operationellen Prozeduren und deren Erprobung in Feldversuchen. Federführend ist dabei die österreichische Weltraumorganisation ÖWF (Österreichisches Weltraum Forum). Der entsprechende Bereich beim ÖWF, der von Dr. Gernot Grömer geleitet wird, gilt als „österreichischer Zweig“ der internationalen Mars Society und ist auch regelmäßig mit Vorträgen auf den internationalen Mars Society Konferenzen vertreten.

Im Rahmen des PolAres Programms wurde zuletzt 2015 vom ÖWF das Mars Simulationsprojekt AMADEE 15 mit umfangreicher internationaler Beteiligung durchgeführt. Der Schlussbericht der AMADEE 15 Mission liegt jetzt vor und kann hier heruntergeladen werden kann, die wissenschaftlichen Ergebnisse werden während eines Seminars Mitte Februar 2016 in Graz präsentiert und diskutiert werden (der genaue Termin wird noch bekanntgegeben).

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18. Mars Society Konferenz: Das Mars One Projekt zur Besiedlung des Mars ist nicht machbar!

MarsOne Webseite

Während der 18. Mars Society Konferenz in Washington hat sich die Mars One Organisation, die über eine Reihe bemannter Missionen mit jeweils 4 „Marsianern“ ohne Rückkehrmöglichkeit zur Erde eine Kolonie auf dem Mars errichten will, erstmalig einer öffentlichen Podiumsdiskussion mit Raumfahrtexperten gestellt. Mars One will eine erste Mannschaft bereits 2027 auf den Mars landen und bis dahin alle dafür erforderlichen Infrastrukturen auf dem Mars bereit haben. Das alles für 6 Milliarden $ für die erste Mission und 4 Milliarden $ für jede weitere.
Die gesamte Podiumsdiskussion kann hier noch live nachverfolgt werden. Die Fachpresse berichtete darüber unter anderem hier und hier.

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Verfolgen Sie die 18. Mars Society Konferenz in Washington Live auf dem Web!

NASA Mars Exploration Program Director Jim Watzin

Heute, Donnerstag 13.August, begann um 9 Uhr Ortszeit (15 Uhr MEZ) die 18th Mars Society Convention mit der wie immer engagierten und kurzweiligen Einführung von Mars Society Gründer und Präsident Dr. Robert Zubrin. ZahlreicheVorträge von  Experten werden folgen. Die Vorträge und Panel Diskussionen von und mit renommierten Experten zwischen 9 und 13 und abends ab 19 Uhr (Ortszeit Washington) können LIVE auf dem Internet verfolgt werden. Mars Enthusiasten sollten das nicht versäumen. Von besoderem Interesse dürfte die Paneldiskussion mit MarsOne Präsident Bas Landsdorp Donnerstagabend sein, der sich kritischen Fragen zur Machbarkeit der MarsOne Mission unter der Überschrift „Is Mars One feasible“ stellen wird (Freitag ab 2 Uhr morgens).

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Die Entwicklung des Marsrovers Curiosity (Fernsehbeitrag)

Am Sonntagabend, 26.07.2015 zeigt der Fernsehsender ServusTV in seiner Reihe „Kopernikus – Rätsel der Galaxis“ den Beitrag „Mission Mars“ über den NASA-Marsrover Curiosity von der Entwicklung des mobilen Labors bis zu seiner erfolgreichen Landung auf dem Mars.

Die Ausstrahlung ist um 22 Uhr, Wiederholungen werden am Montag, 27.07.2015 um 01:40 und um 10:50 gesendet. Wer ServusTV nicht direkt im Fernsehen empfangen kann, der kann das Programm live im Internet verfolgen als Stream unter http://www.servustv.com/at/Live

Nach der Ausstrahlung kann der Beitrag auch in der Mediathek abgerufen werden.

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von Jürgen Herholz (Kommentare: 0)

Europäischer Mars Rover Wettbewerb in Polen am 5. und 6. September 2015

Die polnische Mars Society organisiert wie im vorigen Jahr auch 2015 wieder einen „European Rover Challenge 2015“ im Wissenschaftszentrum in der Nähe von Kielce. Diesmal wird es mit bisher 39 gemeldeten Teams eine Rekordbeteiligung geben.

2014 organisierte die polnische Mars Society den ersten derartigen europäischen in Polen in der Nähe von Kielce im Rahmen der von der ebenfalls von der polnischen Mars Society organisierten EMC14. Kielce ist damit zum bedeutensten europäischen Treffpunkt für junge Mars-Rover Begeisterte und Entwickler aus Universitäten aus der ganzen Welt geworden.

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MIRIAM 2 Parabelflug Team komplett-weiterhin begrenzte Mitflugmöglichkeit

in der Schwerelosigkeit während eines früheren Parabelflugs

Am 22.  Juni hat die Mars Society Deutschland hier Mitfluggelegenheiten bei einem Test des Ballonentfaltungssystems von MIRIAM-2 unter Schwerelosigkeit mit Parabelflügen in einem Airbus 310 angeboten. Solchen Versuchen werden auch Astronauten während der Vorbereitung ihrer Weltraummissionen ausgesetzt.

Inzwischen haben sich insgesamt vier Mitflieger für diese MSD Mission zusammengefunden, sodass die Mannschaft für den Test vorerst komplett ist. Trotzdem besteht weiterhin bei einer Meldung bis etwa Mitte August 2015 die Möglichkeit zu einer Teilnahme bei einem Ausfall eines der vier Mitflieger.

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Bemannte Marsmission in 15 statt 32 Monaten-das „Paternoster“ Missionsszenario

Das „Paternoster“ Missionsprofil

Das von MSD Mitglied Dr. Georg Bechtold vorgeschlagene „Mars Paternoster“ Prinzip ist ein wesentlich kostengünstigeres Transportkonzept zum und vom Mars, das gleichzeitig wesentlich kürzere Missionsdauern erlaubt.  Alle Einzelheiten zu diesem Missionskonzept können hier auf seiner Webseite nachgelesen werden.

Was unterscheidet dieses Konzept von den bisher veröffentlichten Marsmissionsszenarien?

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Wiederverwendbare Raketen für den Mars? – erste Stufe der Falcon 9 weich gelandet

Wiederverwendbare Raketen, die die Startkosten um den Faktor 10 oder 100 reduzieren würden -wie von Elon Musk und Space X angestrebt-, könnten dem Raumtransport ganz neue Perspektiven eröffnen. Wenn die Technik der Rückführung von Raketenstufen erst einmal beherrscht würde, so die Überlegung von Space X, könnten zum Beispiel auch große Lasten wie komplette Habitate auf dem Mars abgesetzt werden. Dafür gibt es bisher keine technischen Lösungen. Die bisher größte auf dem Mars abges... Weiterlesen …

„Inspiration Mars“ Vorschlag der Uni Stuttgart schafft es ins Finale der weltweiten Ausschreibung!

Wir berichteten an dieser Stelle am 21. Januar über die Teilnahme einer Studentengrupe der Technischen Universität Stuttgart an der Ausschreibung für Programmvorschläge durch die Mars Society der USA für eine „Rundflugmission“ zum und vom Mars 2018. Grundlage dieser Ausschreibung war der Missionsvorschlag „Inspiration Mars“ des (Privat)Astronauten  und Millionärs Dennis Tito für solch eine Mission, für die im Jahr 2018 eine besonders günstige Planetenkonstellation besteh... Weiterlesen …

Mars Society veranstaltet vom 5.-7.September 2014 die EMC14 und einen Rover Wettbewerb in Polen

Nach der EMC12 in Deutschland 2012 und der EMC13 in Frankreich findet die 14. Europäische Marskonferenz (EMC14) dieses Jahr in Polen statt. Vom 5. bis zum 7. September 2014 werden sich wie jedes Jahr Mitglieder der verschiedenen Mars Society Organisationen, Marsexperten und Marsenthusiasten treffen. Natürlich wird auch die Mars Society Deutschland, wie jedes Jahr, auch diesmal wieder vertreten sein.

Bereits 2010 hatte die polnische Mars Society die EMC10 in Warsch... Weiterlesen …

Katalyseexperiment Phlux des IRS der Uni Stuttgart bereit zur Integration in MIRIAM-2-Instrumentenpod

Bei Phlux handelt es sich um ein Experiment durch das Aussagen über die Zusammensetzung des beim Wiedereintritt aufgestauten Gases gemacht werden können. Dazu müssen gleichzeitig auch Informationen über den Druck am und die Geschwindigkeit des Ballutes gesammelt werden.

Phlux besteht aus zwei Thermometern, die mit unterschiedlichem Material beschichtet sind. Ein Thermometer ist mit Platin beschichtet und das andere bleibt unbeschichtet. Somit besteht dessen Oberfläche aus Glas. Pl... Weiterlesen …

Medienspiegel – Berichterstattung über den Aufblastest des MIRIAM2-Ballons in ZDF u.a.

Der Fernsehbericht des ZDF über den Aufblastest des Miriam2-Ballons ist hier verfügbar.

Die Universität der Bundeswehr (UniBw) berichtet hier über den Aufblastest.

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Fortschritte im MIRIAM2 Programm-Teilnehmer an wichtigem Parabelflugtest in Florida im November 2014 gesucht

MIRIAM-2 ist ein Fluggerät, das weitgehend –wenn auch in verkleinerter Form- der Marsballonsonde ARCHIMEDES ähnelt, und soll mit einer Höhenforschungsrakete im November 2015 in Kiruna nahe dem Polarkreis auf 250 km Höhe transportiert werden. Der Ballon wird im Weltraum entfaltet und aufgeblasen und tritt dann seine wissenschaftliche Mission an mit Messungen des Verhaltens des Ballons in der dünnen oberen Erdatmosphäre, die Erkenntnisse bringen sollen für die ARCHIMEDES Marsballon Mis... Weiterlesen …

MIRIAM-2 Erfolgreicher Test des Ballon-Auswurfsystems

Die Entwicklungsschwerpunkte im MIRIAM-2 Programm sind

  • die Entwicklung des Ballons
  • die Systeme für Verstauung des Ballons in dicht gepacktem Zustand zum Transport in den Weltraum in einem möglichst kleinen Volumen
  • die Ausbringung, Entfaltung und Aufblasen des Ballons im Weltraum

Ende 2013 wurde ein erster wichtiger Test des Systems zur Verstauung und Ausbringung des MIRIAM-2 Ballons getestet. Dabei kam es darauf an, die Funktionen des Ballonbehä... Weiterlesen …

ESA Astronaut verlor im Juli 2013 fast sein Leben während eines Weltraumausflugs auf der ISS

Tatsächlich war das ein Euphemismus: Luca Parmitano entkam nur knapp dem Ertrinken aufgrund von Wasser, das seinen Helm flutete. Der von der NASA hierfür speziell eingesetzte Untersuchungsausschuss stellte als Gründe hierfür gravierende Fehler in der Erkennung der Ursachen und ihrer Beseitigung fest –ein ähnliches weniger gravierendes Vorkommnis war bereits zuvor aufgetreten und falsch interpretiert worden. Ohne weitere detaillierte Analysen abzuwarten wurde grünes Licht für weitere ... Weiterlesen …

ESA gründet Expertengruppe zur Asteroidenabwehr

ESA berichtet auf ihrem Webportal über die Gründung einer internationalen Expertengruppe bei der ESOC in Darmstadt. Ziel ist die Ausarbeitung von Vorschlägen und Methoden zur Abwehr von Einschlägen von Asteroiden auf der Erde, die große Schäden bis hin zur Vernichtung ganzer Kontinente anrichten könnten.

Für die Zerstörung einer ganzen Großstadt würde zum Beispiel ein Asteroid von etwa 100 m Durchmesser ausreichen.

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Aufblastest des Miriam2-Ballons bei der IABG in Ottobrunn

Die Mars Society Deutschland e.V. (MSD) hat den Aufblastest des Miriam2-Ballons (siehe Artikel hier vom 13.02.2014) am Mittwoch, 19.02.2014 erfolgreich bei der IABG in Ottobrunn durchgeführt.

Hierzu wurde zunächst der in ca. 700 Arbeitsstunden vom Ballonteam der MSD gefertigte (leere) Test-Ballon in der großen Vakuumkammer der IABG aufgehängt. Dann wurde der Ballon an das von der Universität der Bundeswehr in Neubiberg (UniBw) gebaute Aufblasgerät angeschlossen.

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